NEU: WNK UWG TV

 


 

 

WNK UWG Wermelskirchen

Flüchtlingsunterbringung

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Samstag, den 27. August 2016 um 04:38 Uhr

Die WNK UWG hat bereits mehrfach erklärt, dass sie die von der Bundeskanzlerin zu verantwortende  Flüchtlingspolitik, die auch die Beugung von Recht und Gesetz billigend in Kauf nimmt, ablehnt.

Nichtsdestotrotz ist die Ablehnung dieser Bundespolitik das eine, die Verantwortung, menschenwürdige Unterbringung und freundliche Behandlung von vor Kriegen wirklich Schutzsuchenden, die sich rechtskonform und integrationswillig verhalten, das andere.

Alle unserer Stadt zugewiesenen Asylbewerber gilt es, ordentlich unterzubringen und zu versorgen, ohne dabei die Belastbarkeit der Bürger unserer Stadt  in jedweder Hinsicht aus den Augen zu verlieren.

Wermelskirchen ist in 25 Stimmbezirke gegliedert, die das Stadtgebiet im Großen und Ganzen auch in 25, setzt man Bevölkerung und Fläche in Relation, gleiche Einheiten teilen.
Die WNK UWG schlägt vor, dass in jedem dieser Bezirke eine Unterbringungsmöglichkeit für bis zu 40 Menschen geschaffen wird.
Angenommen, dass in bestimmten Bezirken aufgrund der vorhanden Siedlungsdichte sozialverträglich Unterbringungsmöglichkeiten nur für 20 Menschen zum Beispiel in den dünn besiedelten ländlichen Bereichen geschaffen werden können, ergäben sich somit 40 x 15 = 600 Plätze  plus 20 x 10 = 200 Plätze – macht in Summe 800 neu zu errichtende Plätze, eine Zahl, die sogar noch einen Puffer für unvorhergesehene Entwicklungen beinhaltet.
Dezentrale Unterbringung durch Anmietung oder Kauf von Einzelobjekten und bereits darin untergebrachte Menschen werden hierauf nicht angerechnet.

So ergibt sich eine gleichmäßige Verteilung auf das Stadtgebiet, eine Gettoisierung wird vermieden und die  Grundlage für eine nachhaltige Integration gelegt.

Die WNK UWG – Fraktion ist sich bewusst, dass es auf das Stadtgebiet verteilt derzeit nicht für alle 25 Standorte Baurecht gibt.
Die WNK UWG- Fraktion erklärt hierzu aber auch klar und deutlich, dass ihr dies in der aktuellen Situation schlichtweg egal ist!

Kanal-, Gas-, Wasser-, Stromanschluss, eine gesicherte Zuwegung und eine Topgrafie des Grundstücks, die eine wirtschaftliche und schnelle Bebauung ermöglichen, sind aktuell gefragt – nicht die Deklination einer überbordenden dem Thema nicht gerecht werdenden Bürokratie!

Die WNK UWG sieht einem Szenario, dass irgendwelche Aufsichtsbehörden Flüchtlinge aus „Schwarzbauten“ – denn die werden es teilweise de jure sein – herauszerren, auf die Straße setzen und die Bauten abreißen, äußerst gelassen entgegen.
Grundvoraussetzung für eine solche Vorgehensweise ist allerdings, dass sich eine große Mehrheit der Politik hierfür findet und Seite an Seite mit Bürgermeister und Verwaltung solch einen Weg mutig und solidarisch geht!

Die jetzt entstehenden Probleme sind eindeutig der Bundesregierung zuzuordnen. Es kann und darf dann allerdings nicht sein, dass die kommunale Ebene durch das Festhalten an für diese Situation nicht geeignetem Baurecht den sozialen Frieden in der Stadt gefährdet und so Risiken jedweder Art produziert und potenziert!

 

Inklusiver Generationenpark in der Hüpp-Anlage Wermelskirchen

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Dienstag, den 09. August 2016 um 14:56 Uhr

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Fraktion der WNK UWG beantragt die Errichtung von Sportgeräten (ähnlich dem Modell der Stadt Frankfurt-Harheim) in der Hüpp-Anlage.

 

Begründung:

Sport stellt eine unerlässliche Größe für die Gesundung bis ins hohe Alter dar. Bedingt durch einen hohen Individualisierungsgrad nutzen Menschen heute auch Angebote außerhalb von Vereinen. Dieser Entwicklung möchten wir Rechnung tragen - gilt es auch hier kollektive Gesundheitsbelastungen zu senken und die Gesundheitsressource der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu stärken.

Die o. g. Sportanlagen sind so zu konzipieren (z. B. in der Anordnung eines Zirkeltrainings), dass gerade verstärkt ältere Menschen und Menschen mit Behinderung an den Stationen gezielt ihre Fitness, Kraft und Koordinationsfähigkeit trainieren und so u.a. typischen Altersleiden, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder den so häufig vorkommenden Stürzen vorbeugen können. Auch jüngere Menschen sollten sich von der Anlage angesprochen fühlen und sind herzlich eingeladen, sich hier aktiv einzubringen.

Weiteres Ziel dieses Antrags ist es, die Hüpp-Anlage aus ihrem langjährigen "Dornröschen-Schlaf" zu befreien. Dies gelingt aber nur, wenn man wie die WNK UWG-Fraktion für diesen Grüngürtel im Herzen der Stadt eine attraktive Nutzung vorsieht. Der aktuelle Status beinhaltet aufgrund des fehlenden Katasters verwilderte Grünflächen und lädt zum heutigen Zeitpunkt nicht zum Verweilen ein. Wir sind fest entschlossen, dies zu ändern - wobei die Nutzung als Fitnessanlage nur als ein Baustein für eine Annahme durch die Wermelskirchener Bevölkerung gelten kann.

Aufgrund der fußläufigen Lage vieler Seniorenzentren zur Hüpp (Dhünner Straße, Berliner Straße, Dörpfeldstraße etc.), sind wir der Auffassung, dass wir gerade hier verstärkt unserer älteren Bevölkerung ein ansprechendes sportlichen Angebot anbieten müssen. Ferner wird die Anlage bereits jetzt durch Mütter mit Kindern frequentiert, so dass die Hüpp-Anlage die Integration der Generationen und Inklusion von Menschen mit Behinderung fördern kann und soll.

 

Hintergründe zum Antrag finden Sie hier:

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Harheim-will-Seniorenfitness;art675,204775

http://www.rheinmaintv.de/video/Fitnessparcours-fuer-Senioren-in-Harheim/29b9ea840fca4fd4205c262a30bda2e7

 

Es sollte frühzeitig geprüft werden, ob eine solche Maßnahme durch einen gemeinnützigen freien Träger erstellt und betrieben werden kann und sich so lokale (Bürgerstiftung) wie überregionale Fördermöglichkeiten wie auch Sponsoring ergeben können.

 

Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag.

 

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Kind
Sozialpolitischer Sprecher

   

Pressespiegel Juli 2016

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Montag, den 01. August 2016 um 12:55 Uhr

PDF-Download

   

Skaterpark nicht weiter verzögern!

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Freitag, den 15. Juli 2016 um 10:42 Uhr

Mit Unverständnis reagiert die WNK UWG auf die vom Bürgermeister nach der letzten Ratssitzung losgetretene Diskussion um den Standort des Skaterparks.
4 Fraktionen und damit eine deutliche Mehrheit des Rates hatten dem Bürgermeister signalisiert, dass für sie der Standort an der Dellmannstraße hinter den Autohäusern Messink und Hildebrandt nicht in Frage kommt.

„Unstrittig zwischen allen Fraktionen des Rates ist es, dass der Skaterpark kommen muss!“ so WNK UWG – Fraktionsvorsitzender Henning Rehse. „Das wurde den Jugendlichen versprochen und daran ist sich zu halten. Die Jugendlichen haben schon zu lange warten müssen!“
Rehse versteht jedoch nicht, warum Bürgermeister, SPD und GRÜNE die Standortfrage jetzt zum Knackpunkt machen. Dieser Streit kann im schlimmsten Fall das ganze Projekt gefährden, zumindest wird er es weiter verzögern, so Rehse.

Weiter Norbert Kellner, Sprecher im Ausschuss für Sport, Freizeit und Tourismus: „Die Auswahl des Standorts kann nicht einfach wie im Wunschkonzert auf Zuruf eines oder zweier Aktivisten von Rollrausch und des ADFC erfolgen.
Wirtschaftliche Argumente wie auch aus verschiedensten Gründen zu erwartender und bereits geäußerter massiver Widerstand der Anlieger müssen ebenfalls berücksichtigt werden.“
Ausschließlich der Wunsch der Aktivisten aber keiner der vorgenannten Aspekte lagen bei der Beratung und Empfehlung im zuständigen Ausschuss im Oktober vor. Der Ausschuss beschloss lediglich, „am Standort ‚Zenshäuschen’ weiterhin festzuhalten und die Verwaltung zu beauftragen, eine entsprechende Planung incl. Kostenschätzung für diesen Standort bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit und Tourismus vorzulegen.“

Da sich nun bei dieser Planung und Kostenschätzung, das Projekt dort als nicht darstellbar erweist, sollten alle politischen Gruppierungen auch und vor allem im Interesse der betroffenen Jugendlichen zusammenrücken und die Umsetzung an einem anderen Standort vehement vorantreiben, so Kellner und Rehse


Norbert Kellner
- Sprecher im Ausschuss für Sport, Freizeit und Tourismus -

Henning Rehse
- Fraktionsvorsitzender -

   

Reform des Verfahrens zur „Wahl“ des Beirats für Menschen mit Behinderung – Fragen und Antworten

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Sonntag, den 10. Juli 2016 um 14:00 Uhr

Die WNK UWG hat einen Antrag gestellt das Verfahren zur Wahl des Beirats für Menschen mit Behinderung zu reformieren.
Bilden Sie sich selbst eine Meinung zu dem Thema und lassen sie sie uns wissen!

Mit freundlichen Grüßen
Thorn Seidel
Mitglied des Rates

 

1. Warum ist eine Reform sinnvoll?
Um möglichst vielen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zur Teilhabe mittels aktivem und passivem Wahlrecht zu geben.

2. Wie wurde der Beirat bislang „gewählt“?
11 Vertreter – dies entspricht exakt der Zahl der zu „wählenden“ Mitglieder – von Verbänden, Vereinen und Initiativen trafen sich und „wählten“ sich gegenseitig in den Beirat.

3. Wer soll zukünftig wahlberechtigt sein?
Wahlberechtigt sind alle Einwohner/-innen, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben und die
a) selbst behindert sind (Nachweis: z. B. Schwerbehindertenausweis mindestens 30 %) oder
b) im häuslichen Umfeld einen Menschen mit Behinderung (Nachweis: z. B. Schwerbehindertenausweis mindestens 30 %) betreuen.
c) alle, die durch berufliches oder ehrenamtliches Engagement mit der Betreuung von Menschen mit Behinderung befasst sind oder über einen besonderen Sachverstand für die Belange der Menschen mit Behinderung verfügen.

4. Wie werden Datenschutz und die Diskriminierungsfreiheit gewährleistet?
Es wird ein gesondertes, nicht-öffentliches Wählerverzeichnis geführt, in das nur die Menschen auf eigenen Antrag hin eingetragen werden, die an der Wahl teilnehmen möchten.
Nach Schluss der Meldefrist können die Wähler in dieses Wählerverzeichnis nur hinsichtlich der Überprüfung ihrer eigenen Eintrags Einsicht nehmen.

5. Wie soll der zukünftige Beirat zusammengesetzt sein?
15 stimmberechtigte Mitglieder:
- 9 von den Behinderten direkt zu wählende Mitglieder
- 6 vom Rat zu wählende Mitglieder auf Vorschlag der Verbände
plus
- Vorsitzender Sozialausschuss ODER sein Stellvertreter (ohne Stimmrecht)
- Vorsitzender Seniorenbeirat ODER sein Stellvertreter (ohne Stimmrecht)

6. Warum das Modell „9 plus 6“?
Weil so eine ausgewogene Mischung von Sachverstand und Interessen sowohl von Einzelpersonen als auch Verbänden, Vereinen und Initiativen hergestellt wird.

7. Was sind die Vorteile der Reform?
Alle Menschen mit Behinderung, die an der Wahl des Beirats teilnehmen möchten, wird dies aktiv wie passiv ermöglicht.
Der Beirat erhält eine demokratische Legitimation und wird dadurch aufgewertet.
Das Spektrum der in die Arbeit eingebrachten Meinungen wird deutlich erweitert.

8. Was sind die Nachteile der Reform?
keine


Weitere Vorgehensweise:
Die Fraktionen von … beantragen, die Verwaltung zu beauftragen, dem Sozialausschuss empfehlend und dem Rat beschließend eine neue Satzung für einen Beirat zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Behindertenbeirat) in der Stadt Wermelskirchen vorzulegen.
Ein Entwurf ist beigefügt.


   

Seite 1 von 13